Wolfgang Skischally über elektromagnetische Felder rund um Wallbox und E-Auto.
Mit der Elektromobilität halten neue Stromverbraucher Einzug ins Eigenheim. Fachleute wie Wolfgang Skischally beobachten, dass Wallboxen, Ladekabel und die Bordtechnik von Elektrofahrzeugen niederfrequente Felder erzeugen, die es so früher nicht gab. Beim Laden fließen über Stunden hohe Ströme, oft in unmittelbarer Nähe zu Wohn- und Schlafräumen. Wer eine Ladestation plant, kann durch die richtige Standortwahl und Verkabelung viel bewirken. Entscheidend ist, die Felder dort zu reduzieren, wo Menschen sich lange aufhalten. Eine vorausschauende Planung verbindet Komfort der Elektromobilität mit baubiologischer Vorsorge.
Der Umstieg auf Elektrofahrzeuge verändert die elektrotechnische Ausstattung vieler Häuser grundlegend. Wolfgang Skischally erklärt, dass eine Wallbox beim Laden mit Strömen arbeitet, die deutlich über denen üblicher Haushaltsgeräte liegen. Während ein Ladevorgang mehrere Stunden andauert, fließt kontinuierlich Strom durch Zuleitung und Ladekabel, wodurch magnetische Wechselfelder entstehen. Diese Felder nehmen mit der Entfernung rasch ab, können aber in der Nähe der Ladeeinrichtung messbar sein. Problematisch wird es vor allem dann, wenn die Wallbox an einer Wand montiert ist, hinter der sich ein Wohn-, Kinder- oder Schlafzimmer befindet. Auch das Fahrzeug selbst enthält während des Ladens und im Betrieb elektrische Komponenten, die Felder erzeugen. Hinzu kommt die Zuleitung von der Hausverteilung zur Wallbox, deren Verlegung über die Feldverteilung im Haus entscheidet. Mit durchdachter Planung lassen sich diese Felder dort gering halten, wo es darauf ankommt, ohne auf die Vorteile der Elektromobilität zu verzichten.
Wie elektromagnetische Felder beim Laden entstehen
Beim Laden eines Elektrofahrzeugs fließt über einen längeren Zeitraum ein hoher Strom. Wolfgang Skischally erläutert, dass überall dort, wo Strom fließt, magnetische Wechselfelder entstehen. Anders als elektrische Felder lassen sich magnetische Felder kaum abschirmen, weshalb hier der Abstand die wichtigste Rolle spielt.
Hohe Ströme über lange Zeiträume
Eine Wallbox lädt je nach Modell mit Leistungen von einigen Kilowatt bis über zwanzig Kilowatt. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass dabei deutlich höhere Ströme fließen als bei klassischen Haushaltsgeräten. Da ein Ladevorgang oft über Nacht oder mehrere Stunden läuft, handelt es sich nicht um eine kurze, sondern um eine länger anhaltende Feldquelle. Genau diese Dauer macht den Standort der Anlage so bedeutsam.
Die Rolle der Zuleitung
Nicht nur die Wallbox selbst, auch die Zuleitung von der Hausverteilung erzeugt Felder. Skischally erklärt, dass eine ungünstig verlegte Leitung Felder in angrenzende Räume tragen kann. Werden die stromführenden Adern eng zusammengeführt, heben sich ihre magnetischen Felder weitgehend gegenseitig auf. Eine fachgerechte Verlegung reduziert die Feldausbreitung daher bereits an der Quelle.
Felder am Fahrzeug selbst
Auch das Elektrofahrzeug enthält Komponenten, die Felder erzeugen. Wolfgang Skischally nennt Bordlader, Leistungselektronik und Batteriemanagement als mögliche Quellen, sowohl während des Ladens als auch im Fahrbetrieb. Für die Wohnsituation ist vor allem relevant, wenn das Fahrzeug in einer Garage geladen wird, die direkt an Wohnräume grenzt.
Wolfgang Skischally: Den richtigen Standort für die Wallbox wählen
Die Standortwahl ist der wirksamste Hebel zur Feldreduktion. Skischally empfiehlt, die Wallbox so zu platzieren, dass keine dauerhaft genutzten Aufenthaltsräume unmittelbar dahinter liegen. Dieser Grundsatz entspricht dem, was Wellness Sanofit auch bei anderen starken Stromverbrauchern im Haus rät.
Abstand zu Aufenthalts- und Schlafräumen
Ideal ist eine Montage an einer Außenwand der Garage oder des Carports, hinter der sich keine Wohnräume befinden. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass besonders Wände zu Schlaf- und Kinderzimmern gemieden werden sollten. Folgende Punkte helfen bei der Standortwahl:
- Wandauswahl so treffen, dass dahinter keine Schlaf-, Kinder- oder Daueraufenthaltsräume liegen
- Abstand zwischen Ladepunkt und häufig genutzten Sitz- oder Liegeplätzen einplanen
- Garagenladung bevorzugen, wenn die Garage baulich von Wohnräumen getrennt ist
- Zuleitung möglichst kurz und nicht entlang von Schlafbereichen führen
- Kabelführung mit eng geführten Adern fachgerecht ausführen lassen
Planung vor der Installation
Am einfachsten lassen sich diese Aspekte vor der Montage berücksichtigen. Wolfgang Skischally rät, die Position der Wallbox gemeinsam mit dem Elektrofachbetrieb so festzulegen, dass baubiologische Gesichtspunkte einfließen. Nachträgliche Verlegungen sind aufwendiger und teurer als eine durchdachte Erstplanung.
Kontrolle durch Messung
Ob die gewählte Lösung wirkt, lässt sich nur durch eine Messung beurteilen. Wolfgang Skischally erfasst die magnetischen Felder während eines realen Ladevorgangs an den angrenzenden Aufenthaltsorten. So zeigt sich, ob die Felder in benachbarten Räumen im unkritischen Bereich liegen oder ob Anpassungen sinnvoll sind.
Magnetfelder verstehen und einordnen
Magnetische Wechselfelder verhalten sich anders als die hochfrequente Strahlung von Funktechnik. Skischally betont, dass sich diese Felder kaum abschirmen lassen, ihre Stärke aber mit zunehmendem Abstand sehr schnell sinkt. Dieses Wissen hilft, sinnvolle von übertriebenen Maßnahmen zu unterscheiden.
Warum Abstand wirksamer ist als Abschirmung
Während sich elektrische Felder durch geschirmte Kabel reduzieren lassen, durchdringen magnetische Felder die meisten Materialien. Wolfgang Skischally erklärt, dass deshalb der Abstand die entscheidende Schutzgröße ist. Schon eine Verdopplung der Entfernung verringert die Feldstärke erheblich, weshalb die Platzierung der Anlage so wichtig ist.
Die Feldstärke realistisch bewerten
Nicht jede Quelle bedeutet automatisch eine relevante Belastung. Wolfgang Skischally vergleicht gemessene Werte mit baubiologischen Richtwerten und ordnet sie im Verhältnis zu Aufenthaltsdauer und Abstand ein. Eine Wallbox in einer abseits gelegenen Garage kann unkritisch sein, während dieselbe Technik direkt hinter dem Bett anders zu bewerten wäre.
Dirty Power und Oberschwingungen
Moderne Leistungselektronik kann Störungen ins Hausnetz einbringen. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass Ladetechnik und Wechselrichter sogenannte Oberschwingungen erzeugen können, die als Netzverschmutzung messbar sind. Eine saubere Installation und geeignete Komponenten halten diese Effekte gering.
Elektromobilität und Vorsorge verbinden
Elektromobilität und baubiologische Vorsorge schließen sich nicht aus. Wolfgang Skischally betont, dass es nicht darum geht, auf die Vorteile des Elektroautos zu verzichten, sondern die Technik klug zu integrieren. Wellness SanoFit kennt das Thema Elektrosmog und versteht den Wunsch vieler Hausbesitzer, Fortschritt und gesundes Wohnen zu vereinen.
Beratung schon in der Planungsphase
Der beste Zeitpunkt für baubiologische Überlegungen ist vor dem Kauf und der Installation. Wolfgang Skischally empfiehlt, die geplante Position der Wallbox, den Stellplatz des Fahrzeugs und die Leitungsführung frühzeitig zu betrachten. So lassen sich spätere Kompromisse vermeiden.
Bestehende Anlagen überprüfen
Auch bereits installierte Wallboxen lassen sich nachträglich beurteilen. Die Wellness Sanofit in Widnau kann durch eine Messung zeigen, ob von einer vorhandenen Ladeeinrichtung relevante Felder in Aufenthaltsräume gelangen. Bei Bedarf können Standort, Ladezeiten oder die Nutzung einzelner Räume angepasst werden.
Fortschritt mit Augenmaß gestalten
Die Elektromobilität ist gekommen, um zu bleiben, und bringt unbestreitbare Vorteile mit sich. Wer eine Ladestation plant, kann mit einfachen Überlegungen dafür sorgen, dass die neue Technik das gesunde Wohnen nicht beeinträchtigt. Standortwahl, fachgerechte Verkabelung und ausreichend Abstand zu Daueraufenthaltsräumen sind die wichtigsten Stellschrauben. Eine Messung schafft Klarheit darüber, ob Handlungsbedarf besteht oder die Situation unkritisch ist. So lässt sich Elektromobilität ohne unnötige Sorgen genießen, wie es auch die Wellness Sanofit GmbH in ihrer Beratung empfiehlt. Wer Fortschritt und Vorsorge verbinden möchte, findet in der Erfahrung von Wolfgang Skischally einen sachlichen Ansprechpartner für die individuelle Situation.




