Erdung und Potentialausgleich – Wolfgang Skischally über die Grundlage feldarmer Installationen

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Wolfgang Skischally über die Bedeutung von Erdung und Potentialausgleich.

Eine korrekte Erdung gehört zu den wichtigsten und zugleich am meisten unterschätzten Voraussetzungen für eine feldarme Elektroinstallation. Fachleute wie Wolfgang Skischally weisen darauf hin, dass viele elektrische Felder und unerwünschte Ausgleichsströme auf Mängel bei Erdung und Potentialausgleich zurückgehen. Eine geschirmte Leitung wirkt nur, wenn die Abschirmung fachgerecht geerdet ist. Auch sogenannte vagabundierende Ströme entstehen häufig durch eine fehlerhafte oder uneinheitliche Erdung. Wer die Zusammenhänge versteht, erkennt, warum die beste Abschirmung ohne saubere Erdung wirkungslos bleibt. Eine fachgerechte Ausführung ist daher die Grundlage jeder baubiologischen Optimierung.

Erdung und Potentialausgleich klingen nach trockener Elektrotechnik, sind für die baubiologische Bewertung eines Hauses aber von zentraler Bedeutung. Wolfgang Skischally erläutert, dass die Erdung dafür sorgt, leitfähige Teile auf ein einheitliches Bezugspotential zu bringen und Fehlerströme sicher abzuleiten. Der Potentialausgleich verbindet metallene Installationen wie Wasser- und Heizungsrohre, damit zwischen ihnen keine Spannungsunterschiede entstehen. Funktioniert dieses System einwandfrei, lassen sich elektrische Felder gezielt reduzieren und geschirmte Kabel entfalten ihre volle Wirkung. Ist die Erdung dagegen mangelhaft oder uneinheitlich ausgeführt, können Ausgleichsströme über ungewollte Wege fließen und an unerwarteten Stellen Felder erzeugen. Solche Effekte zeigen sich oft erst bei einer Messung. Gerade weil Erdung im Verborgenen wirkt, wird ihre Bedeutung im Alltag selten wahrgenommen. Dabei bildet sie das Fundament, auf dem alle weiteren Maßnahmen zur Feldreduktion aufbauen.

Was Erdung und Potentialausgleich bewirken

Erdung und Potentialausgleich erfüllen in erster Linie eine Schutzfunktion, haben aber auch direkte Auswirkungen auf die Feldsituation. Eine fachgerechte Ausführung verhindert Spannungsunterschiede und sorgt dafür, dass Schutzmaßnahmen wie Abschirmungen überhaupt wirken können.

Die Schutzfunktion der Erdung

Die Erdung leitet Fehlerströme sicher ab und schützt so vor gefährlichen Spannungen an Gehäusen. Sie verbindet die Anlage mit dem Erdreich als gemeinsamem Bezugspunkt. Wolfgang Skischally weist darauf hin, dass diese sicherheitstechnische Aufgabe immer Vorrang hat und baubiologische Maßnahmen niemals die elektrische Sicherheit beeinträchtigen dürfen.

Der Potentialausgleich im Haus

Der Potentialausgleich verbindet alle metallenen Installationen miteinander, etwa Rohrleitungen, Heizungssysteme und die Erdungsanlage. Dadurch wird verhindert, dass zwischen ihnen Spannungsunterschiede auftreten. Liegen solche Differenzen vor, können Ausgleichsströme fließen, die ihrerseits magnetische Felder erzeugen.

Die Verbindung zur Feldreduktion

Eine geschirmte Leitung kann elektrische Felder nur ableiten, wenn ihre Abschirmung fachgerecht geerdet ist. Ohne diese Erdung bleibt die Schirmung wirkungslos oder kann Felder sogar verstärken. Genau hier zeigt sich, warum die beste Abschirmtechnik nur in Verbindung mit einer sauberen Erdung funktioniert.

Wolfgang Skischally: Wenn Ausgleichsströme zum Problem werden

Ein häufiges, oft übersehenes Phänomen sind sogenannte vagabundierende Ströme. Wolfgang Skischally erklärt, dass diese Ausgleichsströme über ungewollte Wege fließen und an unerwarteten Stellen im Haus Felder verursachen können. Ihre Ursachen liegen meist in der Installation selbst.

Wie vagabundierende Ströme entstehen

Vagabundierende Ströme entstehen, wenn ein Teil des Rückstroms nicht über den vorgesehenen Neutralleiter, sondern über andere leitfähige Wege fließt. Mögliche Pfade sind etwa Wasserrohre oder die Erdungsanlage. Typische Ursachen lassen sich übersichtlich zusammenfassen:

  • Mehrfache Verbindungen zwischen Neutralleiter und Schutzleiter an unzulässigen Stellen
  • Metallene Rohrleitungen, die als ungewollter Strompfad dienen
  • Uneinheitliche Erdung verschiedener Gebäudeteile oder Nachbargebäude
  • Fehlerhafte Installationen mit Verbindungen, die nicht der Norm entsprechen
  • Verbindungen über die Hausanschlüsse mehrerer Gebäude im selben Netz

Folgen für die Feldsituation

Fließen Ströme über solche ungewollten Wege, entstehen entlang dieser Pfade magnetische Felder. Diese können in Wohn- und Schlafbereichen auftreten, ohne dass eine offensichtliche Quelle erkennbar ist. Da der Pfad oft durch Wände und Decken verläuft, bleibt die Ursache ohne Messung verborgen.

Aufspüren durch gezielte Messung

Die Lokalisierung vagabundierender Ströme erfordert messtechnische Erfahrung. Wolfgang Skischally erfasst die magnetischen Felder im Haus und verfolgt auffällige Werte zu ihrer Quelle zurück. So lässt sich feststellen, ob ein Installationsfehler vorliegt, den ein Elektrofachbetrieb beheben kann.

Erdung als Voraussetzung für Abschirmung

Viele Menschen investieren in geschirmte Kabel oder Abschirmmaterialien, ohne die Erdung zu beachten. Dieser Grundsatz steht im Mittelpunkt der Beratung, die Wellness Sanofit bei der Feldreduktion verfolgt. Ohne korrekte Erdung können solche Maßnahmen ihre Wirkung nicht entfalten.

Geschirmte Kabel richtig erden

Geschirmte Installationskabel besitzen eine leitfähige Ummantelung, die elektrische Felder ableitet. Diese Ableitung funktioniert nur, wenn die Schirmung an einem definierten Punkt fachgerecht geerdet ist. Eine nicht oder falsch geerdete Schirmung kann die Felder nicht ableiten und im ungünstigen Fall sogar zur Antenne werden.

Abschirmmaterialien und ihre Erdung

Auch Abschirmgewebe, Abschirmfarben und ähnliche Materialien benötigen eine fachgerechte Erdung. Wellness SanoFit kennt das Thema Elektrosmog und betont, dass diese Materialien nur in Verbindung mit einem korrekten Erdungskonzept zuverlässig wirken. Eine unsachgemäße Ausführung kann die Wirkung zunichtemachen.

Messtechnische Erfolgskontrolle

Ob Abschirmung und Erdung zusammenspielen, lässt sich nur durch eine Messung beurteilen. Erst die Erfolgskontrolle zeigt, ob die elektrischen Felder tatsächlich reduziert wurden. Diese Überprüfung gehört zu jeder fachgerechten Abschirmmaßnahme.

Zusammenspiel von Elektriker und Baubiologie

Erdung und Potentialausgleich sind klassische Aufgaben des Elektrofachbetriebs, ihre baubiologische Bewertung erfordert jedoch zusätzliches Wissen, erklärt Wolfgang Skischally. Beide Disziplinen ergänzen sich, wenn es um feldarme Installationen geht.

Die Rolle des Elektrofachbetriebs

Alle Arbeiten an Erdung und Potentialausgleich gehören in die Hände qualifizierter Fachleute. Sie stellen sicher, dass die Installation den geltenden Normen entspricht und die elektrische Sicherheit gewährleistet ist. Baubiologische Maßnahmen setzen auf diesem sicheren Fundament auf.

Baubiologische Bewertung der Installation

Die Wellness Sanofit in Widnau kann durch Messungen feststellen, ob die vorhandene Erdung auch aus baubiologischer Sicht günstig ausgeführt ist. Dabei geht es nicht nur um Sicherheit, sondern auch um die Vermeidung von Ausgleichsströmen und die Wirksamkeit von Abschirmungen. Die Ergebnisse können konkrete Hinweise für den Elektrofachbetrieb liefern.

Gemeinsame Lösungen entwickeln

Im Zusammenspiel von Messung und Fachhandwerk entstehen wirksame Lösungen. Auffälligkeiten aus der baubiologischen Messung werden an den Elektriker weitergegeben, der die notwendigen Korrekturen normgerecht umsetzt. Eine abschließende Kontrollmessung dokumentiert den Erfolg.

Das unsichtbare Fundament feldarmen Wohnens

Erdung und Potentialausgleich arbeiten im Verborgenen und werden im Alltag kaum wahrgenommen. Dennoch bilden sie die Grundlage, auf der jede wirksame Feldreduktion aufbaut. Ohne eine saubere Erdung bleiben geschirmte Kabel und Abschirmmaterialien wirkungslos, und vagabundierende Ströme können unbemerkt Felder erzeugen. Wer in baubiologische Maßnahmen investiert, sollte deshalb zuerst dieses Fundament prüfen lassen. Eine fachgerechte Ausführung verbindet elektrische Sicherheit mit feldarmem Wohnen und ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte, wie sie auch die Wellness Sanofit GmbH in ihrer Beratung empfiehlt. Für die fundierte Einordnung der eigenen Installation steht die Erfahrung von Wolfgang Skischally als sachlicher Ansprechpartner zur Verfügung.